Blu-ray Review: Ice Age

29. Mai 2008 | Von nk | Kategorie: Blu-ray Reviews, Reviews

Originaltitel: Ice Age
Regie: Chris Wedge, Carlos Saldanha (Co-Regisseur)
Drehbuch: Michael Berg und Michael J. Wilson und Peter Ackerman
Sprecher: Ray Romano/Arne Elsholtz, John Leguizamo/Otto Waalkes, Denis Leary/Thomas Fritsch, Goran Visnjic/Christian Brückner, Jack Black/Lutz Mackensy
Kinostart: 2002

Video: 1080p, 1,85:1, AVC-encodiert
Audio: Deutsch und Französisch in DTS 5.1, Englisch in DTS-HD Master Audio
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch

Laufzeit: 81 Min. 05 Sek.

Region: B
FSK: ohne Altersbeschränkung

Anzahl der Discs: 1




Film:

Als Manfred das Mummut (Ray Romano/Arne Elsholtz) das Riesenfaultier Sid (John Leguizamo/Otto Waalkes) vor einem Paar wütender Urzeit-Nashörner rettet, weiß er noch nicht, auf was er sich da gerade eingelassen hat. Aber als das Duo auch noch über ein Menschenbaby stolpert, das sie zu seinen Eltern zurückbringen wollen und sich ihnen der verschlagene Säbelzahntiger Diego (Denis Leary/Thomas Fritsch) als Fährtenleser anbietet, geht das Abenteuer der wohl ungewöhnlichsten Herde der Filmgeschichte erst richtig los.

Zwar dient die Story von Ice Age in erster Linie der Verknüpfung der zahlreichen Gags. Doch ist sie so gut eingewebt, dass sie dennoch nicht aufgesetzt wirkt. Außerdem bietet sie eine ernsthafte Seite, die der Geschichte auch die notwendige Tiefe gibt.

Der Humor des Films besteht in erster Linie aus für alle Altersgruppen tauglichen Slapstick- und Wortwitz-Einlagen. Diese werden jedoch durch einige kleine Anspielungen ergänzt, die sich wahrscheinlich nur den älteren Zielgruppen in ihrer vollen Bedeutung erschließen dürften.

Von der technischen Seite sieht man Ice Age durchaus an, dass es sich hier um einen Film aus dem Jahr 2002 handelt. Inzwischen gibt es dank fortgeschrittener Technik sicher bessere und detailliertere Animationen. Aber im Großen und Ganzen bewegt sich alles auf einem Level, dass aktuell nicht immer erreicht wird. Das Wichtigste ist dabei aber das Ice Age auch heute noch sehr gut aussieht.

Letztlich ist Ice Age ein gut gemachter, harmloser, witziger und sehr unterhaltsamer Spaß für Klein und Groß.

Urteil: sehr sehenswert




Bild:

Das Bild glänzt mit einer hervorragenden Schärfe und Plastizität, die teils immerhin schon einen beinahe 3D-Effekt erzeugen kann. Die Detaildarstellung ist dabei so gut, wie es die Animation zulässt. Der Kontrast ist auf den Punkt getroffen. Und obwohl die Farben entsprechend dem Thema des Films meist einer kühlen Palette entspringen, wirken diese nicht blass sondern eher leuchtend und gut gesättigt. Getrübt wird der ansonsten ausgezeichnete Bildeindruck nur durch gelegentlich speziell bei Objekten vor hellen Hintergründen, wie einem blauen Himmel, auftretende leichte Doppelkonturen.

Urteil: 7,5 von 8 Punkten




Ton:

Der Ton ist durchaus dynamisch und gut über alle Kanäle aufgelöst. Wobei die Front dennoch etwas dominiert. Sowohl die gut verorteten Effekte als auch die Musik werden differenziert in allen Frequenzbereichen wiedergegeben. Jedoch wäre etwas mehr Fulminanz im Bassbereich durchaus denkbar.

Etwas enttäuschend ist der DTS-HD Master Audio Track, bei dem die sonst üblicherweise feststellbaren Vorteile des Lossless-Sounds, wie ein größerer Dynamikbereich und eine noch differenziertere Auflösung, diesmal quasi nicht hörbar sind.

Auch die Dialoge sind sowohl in Standard-DTS als auch DTS-HD MA ohne Unterschied – jederzeit bestens verständlich.

Urteil: 6 von 8 Punkten




Extras:

+ Audiokommentar von Regisseur Chris Wedge und Co-Regisseur Carlos Saldanha
+ Scrats fehlendes Abenteuer Gone Nutty (HD, AVC, 4:45 Min.)
+ 6 nicht verwendete Szenen (AVC)
+ Ice Age Kino Teaser (HD, AVC, 2:19 Min.)
+ Ice Age Trailer B (HD, AVC, 2:24 Min.)
+ Ice Age Trailer C (HD, AVC, 2:20 Min.)

Als Bonusmaterial befinden sich auf der Disc ein Audiokommentar, ein Kurzfilm, ein paar entfallene Szenen und eine Handvoll Trailer – immerhin mehr als nichts. Auch wenn die Extras (abgesehen vom Audiokommentar) keinen echten Einblick in die Entstehung des Films geben (können), bietet der Kurzfilm wenigstens etwas fürs Auge und das Zwerchfell.


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